WACHET AUF!

Mo., 24.10.2022, 19:30h

Durch Tränen zum Licht
Musik von JS. Bach, G.F. Händel, H. Purcell & A. Corelli, Texte von Hilde Domin

MuFaFem ( Music for a french mistress ):
Andreas Post – Tenor
Ulrike Neukamm – Barockoboe,Oboe da caccia, Blockflöte
Rhoda Patrick – Barockfagott, Blockflöte
Sören Leupold – Laute

Eine Veranstaltung vom Kunstförderverein Kreis Düren e.V.

Tickets gibt es an der Abendkasse.

Das Kirchenlied „Wachet auf ruft uns die Stimme“ von Philipp Nicolai aus dem Jahr 1599 bildet den Rahmen für das Programm WACHET AUF RUFT UNS DIE STIMME. Im Nachklang zum Jüdischen Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ bindet das Ensemble in seinem musikalischen Gang durch dieses Lied verschiedene Gedichte der großen jüdischen Lyrikerin Hilde Domin mit ein, die am 27. Juli 1909 als Hilde Löwenstein in Köln geboren wurde.
In der Musik spiegeln oder reflektieren die Musiker den Inhalten der Texte und schlagen dabei einen Bogen von Johann Sebastian Bachs Sinfonia aus der Kantate BWV 156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“, über G.F. Händel Arie „Oh sleep, why dost thou leave me?“, der „Evening Hymn“ von Henry Purcell, hin zur zuversichtlichen Arie aus BWV 155 „Du musst glauben, du musst hoffen“.

Music for a French Mistress“ unterscheidet sich im 21. Jahrhundert gar nicht so sehr von von damals: Auch unsere Musiker sind viel zusammen gereist, sind alle Experten auf ihrem Gebiet und haben in verschiedenen Orchestern wie dem European Baroque Orchestra, dem Orchester des 18. Jahrhunderts unter Frans Bruggen, Les Arts Florissants unter William Christie, den Göttinger Händelfestspielen oder dem Händelfestspieorchester Karlsruhe – um nur ein paar zu nennen – zusammen gespielt.
„Music for a French Mistress“ spielt Musik von damals, auf historischen Instrumenten im Heute, begeistert Jung und Alt gleichermaßen und lässt den Geist und Klang einer längst vergangenen Epoche wieder aufleben. 
​Wundert es da, dass schon der junge Johann Sebastian Bach vor Jahrhunderten extra eine Reise unternahm, um diese „neuen Instrumente aus Frankreich“ anzuhören?

Andreas Post, Tenor

Andreas Post , Tenor
studierte bei Prof. Soto Papulkas an der Folkwang-Hochschule in Essen. Der gebürtige Arnsberger studierte zunächst Schulmusik, wechselte aber dann in den Bereich Musiktheater / Gesang. 1998 erhielt er einen zweiten Preis beim 11. Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig sowie einen Sonderpreis des MDR. Seine rege Konzerttätigkeit führt den Stipendiaten des Richard Wagner-Verbandes Köln immer wieder über die Grenzen Deutschlands hinaus, zuletzt nach Südafrika, die Ukraine und Singapur. Posts besonderes Engagement gilt auch dem Kunstlied, dem er sich seit 1995 intensiv widmet. Inzwischen sind drei Solo-CDs, zuletzt 2008 “Die schöne Müllerin” von Franz Schubert erschienen. Aktuell ist eine Solo-CD mit Arien von Bach, Telemann und Keiser unter dem Titel “Mein Alles in Allem” heraus gekommen, die er mit dem Orchester Le Chardon aufgenommen hat erscheinen.

Foto MuFaFem (Ulrike Neukamm, Rhoda Patrick): privat



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