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TonSpuren - Alte Musik in der Kulturfabrik

20. Mai 2019 19:30 Uhr

Kulturfabrik Becker&Funck, Düren

Christophe Coin und Davit Melkonyan spielen Celloduos von Jaques Offenbach, Felix Battanchon, Jean-Louis Duport

Christophe Coin, Violoncello
Davit Melkonyan, Violoncello

Christophe Coin (geb. 1958 in Caen)
begann seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt bei Jacques Ripoche. Anschliessend studierte er bis 1976 am Conservatoire National Superieur in Paris bei André Navarra (Premier Prix de Violoncelle 1974). Mit 16 Jahren erhielt er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Wien. Ebenfalls in Wien kam es zum ersten Kontakt mit Nikolaus Harnoncourt, dem er wichtige Impulse für die Auseinandersetzung mit seinem Instrument und mit der Alten Musik generell verdankt. 1978/79 kam Coin an die Schola Cantorum Basiliensis, um sich bei Jordi Savall gründlich in die Welt der Viola da gamba zu vertiefen. Seit 1988 unterrichtet er Violoncello an der SCB und führt ausserdem eine Klasse am CNSM in Paris, wo er mit seiner Familie auch lebt.
Christophe Coin gehört heute zu den profiliertesten Cellisten seiner Generation, wie zahlreiche CD-Einspielungen belegen. Nach der Arbeit im Concentus Musicus Wien und neben seiner Karriere als Solist, leitet er seit einigen Jahren das Ensemble Baroque de Limoges. Mit dem Quatuor Mosaïque widmet er sich mit grossem Erfolg bekannter und unbekannter Streichquartettliteratur der Zeit um 1800. Coins Interesse gilt überdies den alten Streichinstrumenten generell sowie instrumentenkundlichen Fragen, deren Ergebnisse er in seine praktische Tätigkeit einfliessen lässt.

Davit Melkonyan (*1986 in Eriwan/Armenien)
begann seine Ausbildung an der Hochschule für Künste in Bremen bei Viola de Hoog und setzte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock bei Gert von Bülow fort. Sein Studium schloss er im Jahre 2011 an der Universität der Künste in Berlin bei Jens-Peter Maintz mit Auszeichnung ab. Wichtige Anregungen und Impulse erhielt er von Walter Levin, Anner Bylsma, Christophe Coin und Helmut Lachenmann.
Als Preisträger des XVI. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig gastierte Davit Melkonyan bei bedeutenden Musikfestivals, wie dem Musikfest Bremen, den Tagen Alter Musik Herne, den Bach-Mendelssohn Festtagen in Leipzig und im Bachhaus in Eisenach, den Thüringer Bachwochen in Weimar und den Frankfurter Kammermusiken in Frankfurt (Oder). 2011 erspielte er sich den 2. Preis beim XXXIV Internationalen Wettbewerb für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts „Premio Bucchi“ in Rom, Italien. Als Preisträger des Wettbewerbs der Deutschen Stiftung „Musikleben“ spielte Davit Melkonyan 2009-2013 ein Instrument von Leonidas Rafaelian, Cremona 2006, Eigentum des Deutschen Musikinstrumentenfonds. Davit Melkonyan war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Alfred Töpfer Stiftung. Darüber hinaus wurde er von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. Im September 2012 gewann er gemeinsam mit seinem Klavierpartner Mikayel Balyan den Förderpreis des Deutschlandfunks und des Musikfests Bremen „Artist in Residence“. 2013 spielte das Duo Melkonyan-Balyan die Sonaten von Bernhard Romberg ein, im folgenden Jahr erschien ihre Aufnahme der Sonaten von Johannes Brahms bei Sony Classical, Deutsche Harmonia Mundi. Im Dezember 2015 veröffentlichte cpo Melkonyans Einspielung der Cellokonzerte Nr. 1 und Nr. 5 von Bernhard Romberg mit der Kölner Akademie unter der Leitung von Michael Alexander Willens.Neben der konzertierenden Tätigkeit beschäftigt sich Davit Melkonyan mit der Interpretationsforschung und dem Studium der Streicher-Spieltechniken des 19. Jahrhunderts, sowie der Wiederaufführung in Vergessenheit geratener Werke der Romantik. Er wurde von renommierten Institutionen, wie der Berner Fachhochschule oder dem Musikinstrumentenmuseum Berlin eingeladen, um die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit in Form von Vorträgen und Gesprächskonzerten vorzustellen.
Davit Melkonyan spielt ein Cello des Leipziger Geigenbauers Wilhelm Hermann Hammig (1903), private Leihgabe. Das Cello wurde für den Cellisten des Joachim-Quartetts Robert Hausmann gebaut.

Die "Tonspuren" werden unterstützt durch: