11. März 2019 19:30 Uhr

Kulturfabrik Becker&Funck, Düren

Music With Her Silversound - Ensemble 33zwo

Musik von Finger, Ben Johnson, Bartolomeo Montalban, Ascanio Mayone, Santiago de Murcia und Lucas Ruiz de Ribayaz

Ensemble 33zwo
Elisabeth Seitz – Psalterium
Johanna Seitz – Harfe

Foto: Johannes Ritter

So gar nicht antiquiert klingt Alte Musik, wenn die beiden Schwestern mit Harfe und Salterio ihre vielen Saiten zum Klingen bringen. Bei den mitunter rasanten Tempi wird höchstens etwas Staub aufgewirbelt…

Elisabeth Seitz studierte Hackbrett und Alte Musik in Linz, München und Den Haag. Mit ihrem Instrument hat sie u. a. das französische Ensemble L’Arpeggiata mitgeprägt und wesentlich dazu beigetragen, das Hackbrett in der Landschaft der europäischen Kunstmusik wieder zu verwurzeln. Konzerte, CD- und Rundfunkaufnahmen in den Sparten Alte Musik, Neue Musik und Weltmusik u. a. mit Christina Pluhar (L’Arpeggiata), Christian Zincke (Echo du Danube), Philippe Pierlot (Ricercar Consort), Michele Claude (Aromates), Ton Kopmann (Amsterdam Baroque Orchestra), Vincent Dumestre (Poème Harmonique), Nathalie Stutzmann/Orfeo 55, Thomas Baete (club medieval), Nils Okland und Rudi Spring (u. a. mehrere Uraufführungen), der Münchner und der Batzdorfer Hofkapelle und dem Ensemble plus (Bregenz), der legendären polnischen Folkband Kwartet Jorgi sowie mit huush! (mit Karl Lehermann, Jazztrompete und Johanna Seitz, Harfe) und ihrem Duo 33zwo (mit Johanna Seitz, Harfe) führten sie in viele Länder rund um den Globus. Georg Reutters Arien mit obligatem Salteriopart hat sie mit nuovo aspetto für ACCENT eingespielt. Neben Ensembleworkshops unterrichtete sie 2006 – 2009 an der Anton Bruckner Universität Linz die Hackbrettklasse und seit 2014 Alte Musik für die Hackbrettstudenten in Innsbruck.

Johanna Seitz
studierte Konzertharfe in Wuppertal und Essen (Hochschulpreis) sowie Barockharfe in Den Haag bei Christina Pluhar und in Mailand bei Mara Galassi. Als Continuospielerin und Solistin ist sie Gast auf vielen Festivals in Europa, im Mittleren Osten, in Asien und Afrika, dokumentiert durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Neben verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen spielte sie u. a. mit dem Freiburger Barockconsort, Concerto Köln, Musica Fiata, Collegium 1704, L’Arpeggiata, Harmonie Universelle, der Lautten Compagney, nuovo aspetto, La Grande Chapelle, Echo du Danube sowie an vielen Opernhäusern Europas. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Projekte mit Schauspiel, Tanz und Improvisation. Darüber hinaus erforscht und sammelt sie seit vielen Jahren v. a. historische Harfentypen (die je nach Repertoire in den Konzerten zu hören sind) und ist ständig auf der Suche nach originaler Harfenmusik, die sie beim Verlag Edition Walhall herausgibt. Sie unterrichtete an der Musikhochschule München Continuospiel und gab Kurse am Mozarteum in Salzburg und an den Hochschulen in Nürnberg und Kattowitz. Ihr Duo 33zwo ist europaweit in Konzerten und auf Festivals mit Musik des Mittelalters, der Renaissance, des Barocks sowie mit zeitgenössischen Werken, die teilweise für das Duo geschrieben wurden, und eigenen Arrangements zu hören. Die beiden Schwestern lieben es, Altes und Neues zu verknüpfen, zu improvisieren und gemeinsam Konzepte zu entwickeln – auch für größere Projekte mit Sängern, Tänzern, Schauspielern und Musikern aus anderen Sparten.

Die "Tonspuren" werden unterstützt durch: