19. Dezember 2016 19:30 Uhr

Kulturfabrik Becker&Funck, Düren

Vier Holzbläser und ein Clavier, ein Clavier!

…spielen Musik von Louis Spohr und Ludwig van Beethoven

Alexander Puliaev, Hammerflügel
Darja Großheide, Flöte
Philippe Castejon, Klarinette
Michael Roberts, Horn
Rainer Johannsen, Fagott

Programm
Louis Emanuel Jadin (1768 1853) Nocturne Nr.1 d-moll für Flöte, Klarinette, Horn und Fagott Adagio – Andantino mit 5 Var. – Allegro non troppo
Georg-Friedrich Fuchs (1752-1821) Duett für Klarinette und Horn op.5 Allegro moderato – Menuetto Allegretto- Rondo Allegretto
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Trio für Klavier, Flöte und Fagott WoO 37 Allegro – Thema andante con Varriazioni
Pause
Louis Spohr (1784-1859) Quintett op.52 für Klavier und Holzbläser Allegro moderato – Larghetto con moto – Menuetto – Finale Allegro molto

Alexander Puliaev (Fortepiano)
studierte in seiner Heimatstadt St. Petersburg und in Moskau (Klavier) sowie am Sweelinck-Conservatoriem, Amsterdam (Cembalo und Hammerflügel). 1993 wurde er Preisträger beim Internationalen Cembalowettbewerb in Warschau.
Peter Schreier, Dorothee Oberlinger, Hille Perl waren bzw. sind seine Partner. Musikfestivals in Tokio, Nantes, Lissabon, Schleswig-Holstein luden ihn zu Konzerten ein.

Darja Großheide (Traversflöte)
schloss ihre Studien an den Musikhochschulen von Padua (I), Maastricht (NL) und Köln in Blockflöte und Traversflöte ab. Es folgten Aufbaustudien für klassische und romantischer Klappenflöten bei Karl Kaiser und Martin Sandhoff. Sie konzertiert mit verschiedenen Barockorchestern sowie in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen. Seit Juni 2010 organisiert Darja Großheide die „Tonspuren“, eine Kammerkonzertreihe für Alte Musik. Als Gründungsmitglied der Kölner Gesellschaft für Alte Musik engagiert sie sich bei Projekten im ZAMUS (Zentrum für Alte Musik Köln).

Philippe Castejon (Klarinette)
studierte Klarinette und Musikwissenschaft in Strasbourg und spezialisierte sich anschließend bei Eric Hoeprich am Königlichen Conservatorium in Den Haag auf das Spiel historischer Klarinetten. Er spielt mit den besten Orchestern und Dirigenten Europas wie Concerto Köln, Das neue Orchester (Christoph Spering), Ton Koopman, Bruno Weil, Anima Eterna (Jos van Immerseel), René Jacobs u.s.w.. Er machte Tourneen durch Europa, Japan und die U.S.A. und ist an zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen zu hören. Philippe Castejon forscht seit vielen Jahren weltweit über wenig bekannte Komponisten des 18ten bis 20sten Jahrhunderts und gibt die Noten in seinem eigenen Verlag – Castejon Music Editions – heraus. Als Solist ist er auf premierten Einspielungen wie Vivaldis « Concerti con molti stromenti » und in der « Sinfonia Concertante » von J.Myslivecek (Deutsche Grammophon) zu hören.

Michael Roberts (Horn)
wurde in Indianapolis, Indiana, USA geboren. Von 1974 bis 1976 studierte er in der California State University, Northridge, anschliessend setzte er sein Studium am Califonia Institute of the Arts, Los Angeles (1976-1978) und ab 1979 beim Prof. Hermann Baumann an der Folkwang Hochschule für Musik Essen fort. Michael Roberts war in mehreren deutschen Orchestern an erster Hornist engagiert. Seit 1980 ist er Solohornist beim Sinfonieorchester Aachen. Darüber hinaus spielt spielt Michael Roberts seit 1986 als erster Hornist im Emsemble “Concerto Köln”, dass sich der historischen Aufführungspraxis widmet und zu Gast bei zahlreichen international Festspielen sowie auf zahlreiche CD Einspielungen zu hören ist. Seit 2004 hat Michael Roberts einen Lehrauftrag an der Musikhochschule, Abteilung Aachen, inne.

Rainer Johannsen (Fagott)
studierte zunächst Blockflöte bei Jèrome Minis in Maastricht und Walter van Hauwe
in Amsterdam. Währenddessen begann er das Studium historischer Fagotte bei Michael McCraw in Köln und bei Lorenzo Alpert in Genf. Er lebt seitdem als freischaffender Musiker und war von 1996 bis zu deren Auflösung 2006 Solofagottist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel). Er spielt in zahlreichen renommierten Ensembles und Orchestern, u.a. La Petite Bande (Sigiswald Kuijken) Al Ayre Espanol, Amsterdam Baroque Orchestra (Ton Koopman) The Bach Ensemble (Joshua Rifkin), Wiener Akademie (Martin Haselböck), Capriccio Barockorchester Basel. Konzertreisen führten ihn in alle europäischen Länder, sowie mehrfach nach Nord- und Mittelamerika und Asien. Er wirkte bei zahlreichen Rundfunk-, CD- und Fernsehproduktionen mit. 2015 Kammermusikrecital beim internationalen Fagottsymposium in Kloster Michaelstein. Rainer Johannsen gibt Meisterkurse an der freien Universität (UNAM) in Mexico-City, bei der Austria
Barock Akademie und bei den Festwochen Alter Musik in Innsbruck.

Die "Tonspuren" werden unterstützt durch: